Brüsseler Töpfe

EU-Förderprogramme – die “Brüsseler Töpfe” – werden zentral von der Europäischen Kommission in Brüssel auflegt. Die Ausgestaltung erfolgt europaweit einheitlich, in der Regel übernehmen Exekutiv- und Nationalagenturen die Programmverwaltung. Oftmals können Förderanträge daher unmittelbar bei den Nationalagenturen gestellt werden (Ausschreibungstext beachten!).

Ziel der EU-Förderprogramme ist, die europäische Dimension im Denken und Arbeiten zu stärken und gemeinsame europäische Ziele zu realisieren. Diese breite Zielsetzung bietet Non-Profit-Organisationen vielfältige Fördermöglichkeiten. Beispielhaft (und nicht vollständig!) sei auf die folgenden Programme hingewiesen:

  • Europa für Bürgerinnen und Bürger (Städtepartnerschaften, zivilgesellschaftliches Engagement, Bürgerprojekte etc.)
  • Erasmus+ (Programm u.a. für Berufs- und Erwachsenenbildung sowie Jugend und Sport)
  • Kreatives Europa (Kultur- und Kreativsektor sowie Audiovisuelles).

Charakteristisch für EU-Förderprogramme ist die Anforderung, mehrere – in der Regel mindestens drei – europäische Partner in das geplante Projekt einzubinden. Häufig gibt es regelmäßige Antragsfristen, was die Planbarkeit der Antragstellung erleichtert.