EU-Außenhilfe

Die EU-Außenhilfe setzt sich aus 9 Programmen – vier geographischen und fünf thematischen – zusammen, und bildet damit die europäischen außenpolitischen Zielen – Erweiterung, Frieden und Sicherheit, politische Stabilität, wirtschaftliche Beziehungen – ab.

Die vier geographischen Programme umfassen …

  • IPA (Instrument für Heranführungshilfe): Vorbeitrittsinstrument, zur Heranführung künftiger Beitrittsländer an die Standards und Politik der EU (insg. 9 Partnerländer); Themen sind u.a. Demokratiestärkung, Entwicklung der Zivilgesellschaft, Förderung der regionalen Zusammenarbeit
  • ENPI (Europäisches Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument): Wohlstand, Sicherheit und Stabilität an den EU-Außengrenzen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sollen gefördert werden; ENPI umfasst 17 Partnerländer, insbesondere aus dem Mittelmeerraum, Osteuropa, Kaukasus; Themen sind u.a. Demokratiestärkung, Armutsbekämpfung, Umwelt- und Naturschutz, Telekommunikation, soziale Entwicklung und Stärkung der Zivilgesellschaft
  • DCI (Instrument für Entwicklungszusammenarbeit)
  • ICI (Instrument für industrialisierte Länder)

Die thematischen (= horizontalen) Programme umfassen …

  • EIDHR = Europäisches Instrument für Demokratie und Menschenrechte
  • IfS = Instrument für Stabilität
  • DG ECHO = Instrument für Humanitäre Hilfe
  • INSC = Instrument für Nukleare Sicherheit
  • MfA = Instrument für Makrofinanzielle Hilfe

Die Programmierung der EU-Außenhilfe erfolgt durch die Europäische Kommission und mehrere Generaldirektionen. Zentrale Informationen über aktuelle Ausschreibungen im Bereich der EU-Außenhilfe sind bei EuropeAid erhältlich, allerdings finden sich hier nicht immer alle Programme.