Europäische Strukturfonds

Ziel europäischer Struktur- und Kohäsionspolitik ist die Unterstützung benachteiligter Regionen und sozialer Gruppen in der EU. Die bereit gestellten Mittel sollen helfen, wirtschaftliche und soziale Strukturprobleme zu lösen. Da sich diese in den europäischen Mitgliedsstaaten stark unterscheiden, werden die Strukturfondsmittel, die ca. 35% des gesamten EU-Budgets umfassen, konsequenterweise dezentral – also von jedem Mitgliedsstaat – verwaltet. Die relevanten Finanzinstrumente der aktuellen Förderperiode sind …

  • EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung: Förderung der regionalen Infrastruktur, Wirtschaft und des Tourismus
  • ESF – Europäischer Sozialfonds: Stärkung von Arbeitsmarktressourcen und Chancengleichheit.

Um tatsächlich den regionalen Bedürfnissen gerecht zu werden, gibt es eine Vielzahl von Programmen auf Bundes- und Landesebene, die zudem von unterschiedlichen Ministerien verwaltet werden. Neben einer guten Vernetzung in der Region bedarf es intensiver Recherche, um geeignete Fördermöglichkeiten zu finden und Informationen zur Antragstellung zu erhalten.

Dieser Aufwand lohnt allerdings, denn sowohl EFRE als auch ESF bieten spannende Fördermöglichkeiten für Vereine und Non-Profit-Organisationen.

Einige Beispiele für EFRE-/ESF-Bundesprogramme sind …

  • XENOS – Integration und Vielfalt (ESF): Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung im arbeitsmarktbezogenen Kontext
  • IdA – Integration durch Austausch (ESF): durch transnationalen Austausch sollen berufliche Kompetenzen erworben / erweitert werden, die von Ausgrenzung Betroffenen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern
  • Europäische territoriale Zusammenarbeit (Interreg) (EFRE): grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Schaffung von Arbeitsplätzen